Test: Fit One München by Gympass

Zusammen mit Gympass stellen wir euch ausgewählten Sportstätten in München vor – den Anfang macht das Fit One München.

Sport ist seit ca. 2 Jahren immer mehr im Trend. Dies hat natürlich zur Folge, dass immer mehr Sportarten und Sportstätten, vor allem in den Großstädten, entstehen. Wer sich nicht an eine Sportart oder ein Studio binden möchte kann mit Gympass ganz einfach in seiner Stadt nach Lust und Laune in Top-Studios trainieren und sich so den Sport nach den eigenen Wünschen und Vorstellungen gestalten.

In Zusammenarbeit mit Gympass werden wir euch deshalb immer wieder neue Studios vorstellen und diese vorab für euch testen. Damit ihr genau wisst, was euch erwartet – und was eben nicht Den Anfang macht dabei das Fit One Studio in München/Moosach.

Check-In:

Der Check-In mit Gympass funktioniert hier über das sog. „Smart Check“ verfahren. Also einfach die Gympass App öffnen, Ortungsdienste aktivieren, sich in der App einloggen und dort direkt dann im Studio digital einchecken. Da im Treppenhaus der Empfang eher bescheiden ist, sollte man die App also entweder vor dem Gebäude oder direkt oben am Tresen öffnen. Das erspart viele Nerven und macht die Sache einfach entspannter. Vor Ort teilt man dem Personal dann einfach nur mit, dass man über Gympass eingecheckt hat und gibt seinen Ausweis als Pfand ab (klassisch einem Probetraining). Dann bekommt man direkt sein Bändchen und kann schon loslegen. Somit ist man wirklich innerhalb von 2-3 Minuten sofort startklar.

Umkleide / Duschen:

Wir waren natürlich zur Rush Hour (18-20 Uhr) vor Ort und somit ging es in der Männerumkleide ordentlich zu (Fotos haben wir keine gemacht, da dies in einer vollen Umkleide etwas komisch wirkt…). Dennoch gab es noch genug freie Schließfächer und genug Platz zum Umziehen. Sicherlich ist das Platzangebot hier nicht riesig, aber man steht sich auch nicht wirklich auf den Beinen. Von daher alles völlig ok. Während unseres Besuches wurde die Umkleide sowohl um 18 Uhr als auch um 20 Uhr saubergemacht – zumindest immer dann, wenn wir in der Umkleide waren. Sicherlich kann man bei so vielen Menschen nicht für eine 100% Sauberkeit sorgen, aber dennoch waren wir überrascht, wie aktiv hier – zumindest während unseres Besuches – drauf geachtet wurde. Auch die Duschen waren für den Andrang völlig in Ordnung, sodass man sich nicht beklagen konnte.

Cardiobereich:

Direkt nach dem Umziehen folgt natürlich das Warm-Up. Je nach Lust und Laune gibt es wirklich viele Laufbänder, Crosstrainer und Bikes. Auch die beliebten Stepper und Stairmill Modelle sind vorhanden, wenn auch in kleinerem Umfang. Etwas enttäuscht war für uns allerdings das Angebot an Rudergeräten. Diese waren a) etwas lieblos losgelöst vom Rest des Fitnessstudios auf einer kleinen Freifläche zwischen Getränkebar und Kursraum (und teilweise auch noch durch ein Drehkreuz getrennt) aufgestellt und andererseits funktionierte von 5 Geräten nur an einem wirklich das Display – und es waren keine wirklichen Topgeräte, was gerade im Vergleich zu den anderen Cardiogeräten direkt auffiel. Sehr schade, da gerade vor einem Krafttraining Rudern eigentlich ein perfektes Warm-Up aller Körperpartien bildet.

Gerätebereich:

Der Gerätebereich im Fit One ist riesig und in Form eines großes U’s aufgebaut. Obwohl wir wirklich zur Rushhour waren, verteilten sich die vielen Leute extrem gut im ganzen Fitnessbereich und ein Gerät war entweder direkt frei oder nach kurzer Wartezeit verfügbar. Die Geräte selbst waren in einem guten Zustand und nur ein Kabelzug war defekt – das kann aber immer mal passieren. Es gibt kein Gerät was wirklich fehlte und meist waren 2-3 Modelle gleichzeitig vorhanden, sodass ein effektives und effizientes Training möglich war.

Freihantelbereich:

Da unser Training eher auf Lang- und Kurzhhanteltraining ausgelegt war, haben wir uns natürlich intensiv dem Freihantelbereich gewidmet. Dieser war allerdings Licht und Schatten (wortwörtlich) zugleich. Auf der einen Seite waren wir überrascht über die vorhandenen Power / Elite Racks von Hammer Strenght. Drei Stück direkt nebeneinander und diese waren auch nur selten komplett besetzt. Natürlich muss man sich seine Gewichte immer irgendwo zusammensuchen, doch alleine die Menge und Verfügbarkeit der Racks ist sensationell – gerade wenn man bedenkt, in welcher Preisklasse Fit One eigentlich spielt. Da kann so manches Premium-Fitnessstudio nicht mithalten. Großartig.

Doch leider kann der restliche Freihantelbereich das hohe Niveau nicht ganz aufrecht halten. Die Kurzhanteln sind, warum auch immer, auf zwei Räume aufgeteilt, welche nicht direkt miteinander verbunden sind. Ein Raum beinhaltet auch keinen Spiegel zur Selbstkontrolle. Auch ist das Licht in dem größeren Raum in unseren Augen viel zu dunkel, sodass es eher an einen Nachtclub als an ein Fitnessstudio erinnert. Klar braucht man keine Halogenstrahler, aber etwas mehr Licht wäre einfach angenehm und würde den Blick in den Spiegel erleichtern. Rein technisch gesehen sind aber alle Gewichtsklassen der Kurzhanteln vorhanden und diese auch qualitativ gut in Schuss.

Functional Training:

Ein Highlight jedes Studios ist natürlich der Functional Trainingsbereich. Hier punktet Fit One mit einem wirklich extrem langen und herausfordernden Funky Monkey zum Klettern. Dieser ist nicht nur länger als in anderen Studios, sondern auch den Einbau von Sprossen auf verschiedener Höhe auch noch anstrengender. Identische Geräte stehen in München in wirklich hochpreisigen Studios, von daher eine dicke Überraschung im positiven Sinn. Auch der Rest der Area ist komplett ausreichend mit Kettlebells, TRX, Ropes und Klimmzugstange. Ein großer und top-ausgestatteter Spielplatz für Erwachsene. Besser geht es eigentlich kaum.

Was fiel noch auf?

Neben der reinen Trainingsfläche kann man als Gympass User u.a. noch kostenlos auf die Getränkeautomaten zurückgreifen. Das Prinzip ist dabei einfach: Chipkarte an den Automaten halten, Wunschgetränk (Wasser oder isotonisches Getränk mit Geschmack) wählen und los. Die Automaten sind im ganzen Studio verteilt und funktionieren einwandfrei. Außerdem hat man die Chance auch das Solarium zu nutzen sowie an allen Kursen teilzunehmen. Dies haben wir nicht aktiv genutzt, es ist aber schön zu sehen, dass man wirklich vollumfänglich das komplette Angebot nutzen kann. Ein kleines Highlight in der Umkleide ist der sog. Schließfachfinder. Meist wirft man seine Tasche ja einfach in einen Schrank, sperrt ab und geht trainieren. Wir vergessen dann meist die Nummer und irren wie bekloppt in der Umkleide rum. Damit dies nicht passiert gibt es dort eine „Finder“, welcher anhand des Armbandes direkt sagt, wo man nach seiner Taschen suchen muss.

Fazit:

Das Fit One ist ein wirklich gutes Fitnessstudio direkt in München/Moosach. Es ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad ideal zu erreichen und bietet im vierten Stock des MONA Einkaufszentrums einen tollen Blick über die City.

Preislich bewegt sich das Fitnessstudio außerhalb von Gympass eher im unteren Preisbereich von McFit, Fitx und Co. Dafür wird dem Kunden aber eine Menge geboten – vom großen Cardio- bis hin zum gut ausgestatteten Freihantelbereich. Selbst Kurse sind im Preis inkludiert. Die Atmosphäre wirkt sehr modern durch die dunklen Farben und wenigen Farbelemente – perfekt auf das junge Publikum abgestimmt. Für unseren Geschmack könnte es teilweise etwas offener und heller sein, damit man a) die Übungen einfach besser sieht und b) man sich nicht so einengt fühlt.

All-over ist das Fit One aber ein richtig gutes Fitnessstudio ohne unnötigen Schnickschnack. Es gibt alles, was das Sportlerherz begehrt und es findet sich immer ein freies Plätzchen. Somit gibt es keine Ausreden. Vielleicht sollte man wie wir die Rush Hour meiden, denn dann herrscht überall Hochbetrieb. Aber selbst dafür konnte man wirklich ohne Wartezeit gut trainieren. Wir kommen wieder!

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