Tesla Roadster

Gestern stellte Elon Musk neben dem Elektro-Lastwagen auch den neuen Tesla Roadster vor.

Die letzten Wochen und Monate waren für Tesla sicherlich nicht einfach, denn die Produktion für das Tesla Model 3 hinkt stark hinterher, was Kunden und Analysten gleichzeitig verärgert. Doch unabhängig von den Problemen präsentierte der Firmengründer Elon Musk gestern seinen ersten Elektro-Lastwagen. Gerade für Spediteure soll der Elektroantrieb eine erhebliche Effizienzsteigerung mit sich bringen. Doch als die doch etwas langatmige Präsentation vorbei war und die Lichter ausgingen – da passierte es. Wahrscheinlich inspiriert von Steve Jobs und seinem „One More Thing“ gingen auf einmal die Lichter in der Halle fast aus, die Musik wurde lauter und aus einem der Trucks rollte ein knallroter Tesla Roadster. Nicht nur die Optik brachte die Menge ehrwürdig zum Schweigen. Als Elon Musk wieder zum Mikrofon griff und die Specs des Wagens enthüllte, würde wohl auch den Topmanagern bei Ferrari, Porsche, Aston Martin & Co. anders. Denn der Wagen soll die Beschleunigung von 0 auf 100 Km/h in unfassbaren 1,9 Sekunden schaffen. Damit würde der Wagen als Erster weltweit die magische 2 Sekundenmarke für einen Wagen aus Serienproduktion brechen. Die 160 Km/h schafft er in 4,2 Sekunden und die in den USA so wichtige Viertelmeile in 8,9 Sekunden. Da werden die Stars aus Fast & Furios neidisch.

Der finale Topspeed wurde noch nicht bestätigt, er soll aber jenseits der 400 Km/h liegen. Aktuell liegt der Weltrekord bei Serienfahrzeugen aktuell bei Koenigsegg mit 447,2 Km/h. Ausgestattet ist der Wagen mit 200 kWh Batterie, welche Fahrten bis zu 1.000 Kilometer garantieren soll. Dazu verfügt der Roadster über drei Motoren – einer vorne und zwei hinten – sowie einen Allradantrieb.

Die Produktion wird nicht vor 2020 beginnen. Dann soll der Wagen ab $200.000 erhältlich sein, wobei $50.000 als Anzahlung geleistet werden müssen. Die ersten 1.000 Modelle werden aber als sog. Founder’s Series an ausgewählte Käufer für $250.000 verkauft.

Quelle: The Verge

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