Test: Rothof by Gympass

Mit dem Rothof stand diesmal eine Sportstätte im Fokus, welche für jedes Jahreszeit wirklich ein überragendes Angebot liefert.

Wenn man in München in Sachen Fitness unterwegs ist, sind zumindest die meisten Sportstätten irgendwie vom Name her bekannt. Doch ein wirklicher „Hidden Champion“, welcher meist unter dem Radar läuft ist der Rothof in München. Das von außen etwas unscheinbar wirkende Gebäude in Bogenhausen mag zwar etwas in die Jahre gekommen sein, ist aber für richtige Sportler ein toller Treff- und Trainingsort.

Check-In:

Ganz frisch bei Gympass setzt der Rothof auf den Smart Check-In. Mobil über die App einchecken, Dann wird einem kurz die Anlage erklärt und schon geht’s los.

Umkleide / Dusche:

Wie gesagt, der Rothof ist etwas in die Jahre gekommen. Dies merkt man unserer Ansicht vor allem in den Umkleiden. Es ist alles sauber, extrem ordentlich und bietet wirklich ausreichend Platz. Doch der Gesamteindruck erinnert doch ein bisschen an die 70er Jahre. Manche nennen es Charme, wir sind einfach Freunde von modernem Design. Ist aber alles Geschmackssache. Sonst ist alles wirklich top und auch die Duschen bieten genug Platz für schweißgebadete Sportler.

Wer noch Lust auf etwas mehr Wellness hat kann auch die integrierte Sauna nutzen.

Eingangsbereich:

Während moderne Studios auf große Freiflächen im Eingangsbereich mit Lounge-Möbel setzen, ist hier alles sehr schlicht gehalten. Ein kleiner „Schalten“ zum Einchecken und schon geht’s die Treppe runter zu den Umkleiden. Braucht man mehr? Nö!

Trainingsbereich:

Der Rothof selbst bietet eine unglaubliche Auswahl an Trainingsmöglichkeiten. Tennis, Beachvolleyball (im Sommer) und Fitness (um nur einen Teil davon zu nennen). In unserem Test haben wir uns auf den Fitness-Trainingsbereich fokussiert, welcher sich auf zwei Ebenen (EG und UG) beschränkt.

Oben findet man einen kleinen Bereich, welcher zu ca. 80% aus Cardiogeräten und 20% aus Maschinen zum Krafttraining besteht. Es wirkt, ähnlich wie die Umkleide, sauber und funktional aber nicht top-top-modern. Das macht aber nix, denn zum Warm-Up ging es 10 Minuten auf’s Laufband. Dabei gibt es von allen Geräten mind. drei bis vier Ausführungen, damit immer genug Auswahl zur Verfügung steht. Sollte man das Rudergerät vermissen – keine Angst, im UG stehen zwei Geräte von Concept 2. Muss man vorher wissen, aber dann kann man auch direkt dort loslegen.

Der wahre Schatz des Fitnessbereichs im Rothof offenbart sich unserer Meinung dann im Kellergeschoss. Der Raum wirkt nicht nur moderner, sondern ist für jeden Sportler ein wirkliches Fitness-Paradies. Auf der einen Seite gibt es eine große Auswahl an Kurzhantel, wohingegen auf der gegenüberliegenden Seite vor allem der gigantische Cage für Aufsehen sorgt. Samt der übrigen Ausstattung (Kettlebells, Widerstandsbänder, Balance Board, Langhantel, etc.) kann man dort wirklich alles machen, was das Herz begehrt.

Dazwischen finden sich auch immer noch die klassischen Geräte, welche man aus jedem Fitness kennt – Multistation, Latzug, etc. Eigentlich fehlt nix. Lediglich der Cage lässt keine ausgiebigen Klettertouren zu, aber das ist nicht wirklich als Minuspunkt anzusehen.

Fazit:

Der Rothof ist für uns soetwas wie ein Rohdiamant. Im Schatt all der neuen, bunten und hippen Fitnessstudios passt der Charme nicht ganz zu der Konkurrenz. Doch davon sollte man sich keinesfalls täuschen lassen, denn die Ausstattung und die Trainingsmöglichkeiten sind viel besser als in zahlreichen bekannten Studios oder Studioketten. Dazu sind auch die Leute  – egal ob Personal oder Kunden – extrem nett und es gibt kein sinnloses Posen für Instagram-Selfies an der Hantelbank. Gott sei Dank!

Wer nach dem Training dann noch Hunger verspürt kann sich im exzellenten Restaurant auch noch ein tolles Essen gönnen. Besser geht’s eigentlich nicht.

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