„Call of the wild“: Den Yukon erleben!

Der Kinofilm „Call of the wild“ (zu Deutsch: „Ruf der Wildnis“) am kanadischen Klondike-River vermittelt einen spannenden Einblick in die kanadische Provinz Yukon.

Credit: Destinatio Canada

In die Fußstapfen des goldsuchenden Jacks aus dem Kinofilm begeben sich Abenteurer am besten auf eine der waschechten Gold-Touren – und findet dabei garantiert sein Glück. Vielleicht in Form kleiner Gold-Nuggets in der Schürfschale, vielleicht auch nur bei der Erfahrung des Goldwaschens und dem Gefühl, mit den Füßen an einem legendären historischen Ort zu stehen und zu spüren, dass es nicht allein Gold ist, was glücklich macht! Wer noch mehr Abenteuer sucht, fliegt mit dem Wasserflugzeug über die kanadische Wildnis und betrachtet den Flusslauf von oben – ein garantiert einzigartiges Erlebnis ­– oder genießt das Sein in den kanadischen Weiten.

Credit: Destination Canada

Glitzernde Momente gibt’s am Klondike River nicht nur im Boden, sondern auch am Himmel, etwa auf einer Polarlichter-Tour, auf der Abenteurer das magische Polarlicht von den besten Aussichtspunkten des Nordens beobachten schimmern sehen und, wie Jack und Buck, den Blick ins blaugrüne Universum gerichtet, eine unvergessliche Zeit erleben können. Ob im Tipi oder im Jacuzzi – das bewegende Schimmern der Aurora Borealis zwischen den funkelnden Sternen ist ein unvergessliches Erlebnis.

Credit Destination Canada

Unvergesslich ist es garantiert auch, gemeinsam mit Huskys loszuziehen und die Natur zu durchqueren. Es gibt kein besseres Erlebnis, als bei einer Hundeschlitten-Tour die Energie, die Power und die Kraft der Hunde und der Natur zu spüren. Entweder als Tages-Trip oder aber als mehrtägige Tour mit Übernachtung in der verschneiten Wildnis. Das geht übrigens auch im Sommer, bei milden Temperaturen – auf den einzigartigen Sommer-Husky-Touren durch die weite wilde Natur des Yukon. Auf den Spuren von Jack sollten Abenteurer auf keinen Fall den Start eines Hundeschlitten-Rennens verpassen, etwa den des berühmten Yukon Quest im Februar!

Credit: Government of Yukon

Wer wogende Wellen unter sich spüren und, wie einst die Goldsucher der 1890er Jahre, die Kraft und Schönheit des Yukon-Rivers live erleben möchte, wählt die moderne Variante und paddelt über die Gold-Route mit einem Stand-up-Board oder begibt sich auf eine intensive und unvergessliche Erlebnis-Kanu-Tour den Yukon River entlang. Schroffe Felsen, grünschimmernde Wälder sowie Elche, Wölfe und Bären säumen das Ufer, Biber und Fischotter tauchen aus den Fluten auf und in der Ferne erscheinen die Goldsucherstätten hinter der Uferböschung. Am Ende eines Tages auf dem Wasser wird an Land über dem Lagerfeuer der selbst gefangene frische Fisch gegrillt und in die Sterne geschaut.

Credit: Government of Yukon & Fritz Mueller

Der Berg ruft! In Karawanen kraxelten Glücksucher aus aller Welt über den Bergpass. Wer heute den mittlerweile legendären Chilkoot Pass wandernd bezwingen möchte, startet in Whitehorse und begibt sich auf die 55 Kilometer lange Wildnis-Wanderroute bis nach Alaska. Man bestaunt den Flug der Adler, hört das Knirschen und Knacken unter seinen Füßen, atmet tief durch und wird eins mit diesem einsamen und befreienden Ort auf der Spitze der Welt. Der Bergpass ist heute Teil des Klondike Gold Rush National Historical Park und gilt als eines der längsten Outdoor-Museen weltweit.

Credit: Destination Canada

Zu den Goldsuchern der damaligen Zeit gehörte auch der Schriftsteller Jack London. In Dawson City gibt es heute noch ein Jack-London-Museum, das an den Schriftsteller erinnert. Zu sehen ist seine Hütte, in der er einst auf Fellen lag und nach dem Goldschürfen Karl Marx und Charles Darwin las. Auch das MacBride Museum macht beeindruckende Facts, Fotos und Nuggets der Goldsucherzeit greifbar und den Ruf der Wildnis und die Sehnsucht der Abenteurer lebendig.

Der bildgewaltige Film „Ruf der Wildnis“ (Original: „Call of the Wild“) basiert auf dem gleichnamigen Abenteuerroman von Jack London aus dem Jahr 1903. Jack London reiste in den 1890er Jahren selbst aus dem sonnigen Kalifornien nach Dawson City im Yukon. Das Gold, das er dort schürfte, brachte ihm jedoch weniger als fünf Dollar ein. Dennoch wurde Klondike für ihn zur Goldgrube. Inspiriert von den rauen Wintern und der ungezähmten Natur, schrieb Jack London zahlreiche Essays und Romane, die ihm nach seiner Heimkehr den Durchbruch als Schriftsteller brachten.

Wer also jetzt schon Fernweh hat sollte sich den Film und den Roman nicht entgehen lassen. Mehr über die Region Yukon findet ihr direkt online.

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