Therabody: Theragun PRO G4 im Test

Wir haben die neue Theragun PRO der vierten Generation von Therabody ausgiebig getestet.

Es fing bei uns vor ca. zwei Jahren an. Durch die sozialen Medien und viele Profisportler aus den USA, u.a. im Bereich Surfen und MMA, wurden wir auf die sog. perkussiven Geräte oder Vibrationsmassageräte aufmerksam. Dann kam die Welle langsam nach Deutschland und wir konnten die G3PRO nicht nur testen, sondern haben uns das Gerät direkt danach für viel Geld nach Hause geholt. Damals war Theragun aber nur ein reiner Hersteller von Geräten.

Nun hat sich die Marke bekanntlich zu Therabody weiterentwickelt und bringt nun auch in Deutschland eine breitere Produktpalette Stück für Stück auf den Markt. Wir durften im Rahmen einer exklusiven Preview schon einen Vorgeschmack auf die Produkte erhalten und waren wirklich begeistert. Kernstück ist aber natürlich weiterhin die Theragun, vor allem die PRO Edition mit allen Features und Neuerungen.

Doch wie unterscheidet sich die vierte Generation vom Vorgänger? Und ganz kritisch gefragt – wozu braucht man eigentlich eine Theragun? Optisch sind die Änderungen zur G3 marginal. Zwar wurde das Logo nun auf der anderen Seite der Theragun platztiert, sonst sehen Koffer, Ladegerät, Akku und Gerät aber nahezu identisch aus. Doch nimmt man beide Geräte in die Hand fällt der Gewichtsunterschied sofort auf. Klar, das alte Modell ist nicht schwer, doch nach einer gewissen Nutzungsdauer fällt das Eigengewicht schon auf und man wechselt schnell mal die Seite oder das Anwendungsfeld. Die neue G4 ist um einiges leichter und macht so längere Sessions problemlos aushaltbar. Ebenfalls eine spürbare bzw. hörbare Veränderung ist der neue QX150 Motor mit QuietForce Technology. Er ist wirklich leise. Natürlich macht ein Massagegerät noch wahrnehmbare Geräusche, doch gerade im Vergleich zum Vorgängermodell ist dies eine klare Weiterentwicklung.

Auch ist das Massage-Gerät nun über ein intuitives LED Display zu steuern und bietet ganze fünf unterschiedliche Leistungsstufen an, von 1750 bis 2400 Perkussions pro Minute. Das alte G3 Modell hatte nur zwei Stufen, welche über eine klassische Stufenanzeige dargestellt wurden. Ebenfalls verbessert wurde die Akkulaufzeit mit nun bis zu 300 Minuten Gesamtbatterielaufzeit. Das war auch beim alten Modell für uns nie ein Problem, komfortabler ist es aber dennoch.

Doch das Higlight in unseren Augen ist das Therabody Ecosystem, welches mit der neu entwickelten App noch mehr Möglichkeiten bietet. Nach dem Download und der Regstrierung connected man klassisch, wie z.B. auch bei Sportuhren, seine Hardware mit der App. Dort findet man dann für alle Anwendungsfälle und Körperregionen entsprechende Theragun Programme, z.B. für ein Aufwärmen vor dem Sport oder die Behandlung nach dem Workout. Man kann das Programm in der App starten und die Theragun wählt automatisch die richtige Geschwindigkeit aus und zeigt auf dem Smartphone, wo genau man ansetzen muss. Der Cloud dabei ist aber der Drucksensor, welcher in der App genau anzeigt ob man eben zu wenig oder zu viel Druck ausübt. Hat man in der Vergangenheit geraten und meist ab einem gewissen Schmerzmaß aufgehört noch fester zu drücken, so erhält man nun ziemlich konkrete Anweisungen. Und eines sei gesagt: die Macher der Theragun scheinen auf Schmerz zu stehen, denn man muss wirklich ordentlich reindrücken um im optimalen Bereich zu landen. Natürlich gewöhnt man sich daran, doch dieses Features hat uns am meisten überrascht, im positiven Sinn. Dazu gibt es noch einen neuen Aufsatz namens „Super-Soft“. Dieser Aufsatz ist für besonders schmerzempfindliche Bereiche und Knochen gedacht und kann dank eines Klettverschlusses auch problemlos gereignigt werden. Als optinales Zubehör wartet noch ein Wireless Ladeständer auf die glücklichen Käufer, welcher optisch schon ziemlich cool wirkt. Aber für das reine Laden der Akkus ist das mitgelieferte Ladegerät definitiv ausreichend.

Vom Wirkungsgrad mussten wir nich überzeugt werden, da bei uns die G3PRO schon mind. jeden zweiten Tag im Einsatz war. Egal ob nach einem Tag am Schreibtisch, einem harten Functional Workout oder den ganzen Tag auf dem Berg – es gab und gibt unzählige Anwendungsfälle für die Theragun. Wir sind und bleiben große Freunde der Marke und dank der neuen Theragun MINI kann man sie nun auch überall in den Urlaub mitnehmen, genial.

Die Weiterentwicklung der G4 ist in allen Bereichen gelungen und gerade das neue Ecosystem mit der App macht noch mehr Lust und steigert das eigene Interesse an der Anwendung. Egal ob Sportler, Bürohengst oder irgendwo dazwischen – die Theragun G4 Pro macht für jeden Sinn.

Erhältlich ist die Theragun direkt online im eigenen Online-Shop.

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