RevolutionRace Nordwand Pro | Test

Mit den letzten warmen Herbsttagen haben wir die RevolutionRace Nordwand Pro Wanderhose getestet.

Wahrscheinlich kennt jeder von uns folgende Situation: Man surft auf Facebook oder Instagram und wird von einem bis dato unbekannten Marken mit gesponsorten Beiträgen / Ads überhäuft. Teilweise sind dies Outdoor- oder Freizeitprodukte, welche als super toll und unglaublich beworben werden. Zu 99,9% klicken wir diese Beiträge weg oder ignorieren sie… meistens. Doch gerade die skandinavische Marke RevolutionRace war auf Facebook so penetrant, dass wir uns die Seite irgendwann näher angeschaut haben. Outdoorbekleidung zu normalen Preisen – doch gerade die Anzahl der extrem positiven Kundenbewertungen auf Facebook (sowie im Online-Shop) war schon auffällig? Gekaufte Meinungen? Oder doch alles echt? Um dies wirklich rauszufinden haben wir uns dazu hinreißen lassen eine Wanderhose einfach online zu bestellen – das Modell Nordwand Pro.

Denn gerade bei uns im Süden schadet eine weitere Wanderhose nie. Die Bestellung lief relativ problemlos, auch wenn das Finden der richtigen Größe doch die ein oder andere Minute länger gedauert hat. Hat man sich einmal angemeldet und bezahlt wird man als Kunde wirklich immer direkt über den Fortschritt der Bestellung informiert. Schon mal ein dicker Pluspunkt, da man immer direkt weiß, was Stand der Dinge ist. Am Ende war die Ware nach 4 Werktagen schon da. Respekt.

Look & Feel:

Von den Fotos her hatten wir angenommen, dass die Hose ggfs. aus Stretch oder einem doch eher leichteren Material sei. Doch das Gegenteil ist der Fall. Die Nordwand Pro wiegt über 600g, was für eine Wanderhose schon ordentlich ist. Das Material wirkt sehr widerstandsfähig, erinnert aber mehr an klassische Handwerkerhosen anstatt an technische Leichtgewichte. Unterstützt wird der robuste Stoff durch Stretch-Einsätze an Knie, Oberschenkel & Co. Damit ist die Hose nicht nur flexibler, sondern soll gerade an diesen Stellen nicht reiben.

Sonst ist sie typisch skandinavisch geschnitten: Eher lang und schmal, sodass bei der Wahl der Größe schon sehr genau aufpassen muss. Sollte sie etwas zu lang sein (so wie bei uns) kann man die Hose mit den Knöpfen am Beinabschluss einfach verstellen und z.B. enger machen. Für Belüftung sorgen Belüftungsschlitze mit Reißverschluss außen am Oberschenkel.

Die Hose im Einsatz:

Soweit so gut, in der Wohnung sieht die Hose ganz gut aus. Doch wie schlägt sie sich wirklich am Berg? wir waren anfangs gerade aufgrund des starren Materials sehr skeptisch. Denn nix ist schlimmer als eine Hose, welche beim Aufstieg scheuert und man den ganzen Tag mit dem Schmerz rumlaufen muss. Doch es kam anders. Die Hose sitzt sehr gut, vor allem auch durch den Einsatz von Stretch bzw. einem klassischen Gummizug am Bund. Somit rutscht die Hose nicht hoch oder runter. Außerdem sitzt sie gut auf dem Schuh bzw. Stiefel, selbst wenn sie einen Tick zu lang ist. Durch die Belüftungsschlitze am Oberschenkel kann man schnell Frischluft reinlassen, wenn es mal heiß wird. Doch aufgrund des Stoffes ist die Hose unserer Meinung eher für kältere Tage gemacht.

Sonst verfügt sie noch über große Taschen, wo man alles nötige, was nicht in den Rucksack kommt, unterkriegt.

Fazit:

Gerade bei solchen Produkten, welche in den sozialen Medien stark beworben und gepusht werden, besteht ja immer die Gefahr, das alles Fake ist. Doch RevolutionRace ist anders. Toller Kundenservice direkt ab der Bestellung und super schnelle Lieferung. Die Hose selbst ist preislich total in Ordnung und auch von der Qualität her top. Doch in unseren Augen ist die Hose eher für kältere Tage geeignet, da sie doch sehr „massiv“ ist. Im Sommer helfen wohl auch die Schlitze an der Seite nix. Doch gerade für das aktuelle Herbstwetter mit dem ersten Schnee auf 2.000mn ist die Hose top.

Es lohnt sich also hin und wieder doch mal auf die sozialen Medien zu hören 😉

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