Rota Vicentina Fischerpfad: Almograve nach Zambujeira do Mar

Die dritte Etappe des Rota Vicentina Fischerpfad von Almograve nach Zambujeira do Mar ist mit 22 Kilometer auch die längste Strecke.

Nach einer erholsamen Nacht in Almograve machten wir uns nach dem Frühstück direkt auf nach Zambujeira do Mar. Einerseits stand mit der dritten Etappe des Rota Vicentina Fischerpfad auch die längste Strecke bevor und andererseits war die Wettervorhersage nicht wirklich gut. Also lieber früh los, Strecke machen und vielleicht ohne Regen ankommen. Direkt beim Hotel erhielten wir beim Check-Out den Tipp, dass man einfach der Straße vor dem Haus folgen sollte und sich somit einem kleinen Umweg durch das Dorf ersparen kann, denn die offizielle Route würde einmal quer durch das Örtchen verlaufen um dann 10m neben dem Hotel wieder rauszukommen. Das ergab a) wirklich keinen Sinn und war b) auch definitiv kein Highlight. Also ca. 20 Minuten gespart und direkt an den Strand.

Die dritte Etappe verläuft zum größten Teil wieder direkt am Meer bis auf einen kleinen Abschnitt, welcher aufgrund der Erosionsgefahr durch die Dünen geleitet wird. Doch die Szenerie ist komplett anders als z.B. bei der ersten Etappe, die Klippen sind viel bunter und weisen bei genauerem Hinsehen Zeichen des Klimawandels auf. Auch trifft man auf der Wegstrecke viele Vogelart, welche ihr Nester auf den Steilklippen gebaut haben. Man muss sich trotz der 22 Kilometer die Zeit nehmen einfach mal zu genießen, auch die Details und die Natur zu achten und nicht gestresst von A nach B zu laufen. Auf den letzten Kilometern muss man noch einen kleinen Abstieg meistern, welcher aber für erfahrene Bergmenschen kein Problem darstellt. Unten angekommen läuft man durch den kleinen Fischereihafen und auf der anderen Seite die Steigung wieder hoch. Dann der ausgebauten Schnellstraße folgen und kurz vor dem Erreichen der Ortsgrenze rechts an den Strand abbiegen. Denn der Weg dort ins nochmal eine kleine Augenweide.

Am Ende kommt man in Zambujeira do Mar an, einem kleinen Örtchen direkt am Meer. Beeindruckend ist hier vor allem der kleine Marktplatz mit einem Blick auf die Bucht samt Surfbreak, welcher gerade in der Abenddämmerung unglaublich schön ist.

Untergebracht waren wir in Ondazul, einem kleinen Bed & Breakfast, im Ortszentrum. Ein schönes, sauberes Zimmer mit einem tollen Balkon sowie ein kleines Frühstück am kommenden Morgen. Außerdem befindet sich direkt im Gebäudekomplex ein kleiner Supermarkt und schräg gegenüber ein kleines Cafe. Somit ist alles in direkter Nähe.

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