Salomon SENSE RIDE 2 GTX Invisible Fit

Der neue Salomon SENSE RIDE 2 GTX Invisible Fit ist ein Trailrunning-Schuh für wirklich ungemütliche Witterungsbedingungen.

Von Salomon hatten wir ja bereits mit dem Speedcross 5 sowie dem Sonic RA 2 zwei unterschiedliche Laufschuhmodelle vorgestellt – einmal für das grobe Gelände und einmal für die Straße. Doch gerade für uns als Teilnehmer an sog. Obstacle Runs, wie z.B. Tough Mudder oder XLETIX, sind beide Extremata natürlich nicht ideal. Es mag vereinzelt Strecken geben, wo ein Speedcross ideal ist (z.B. beim XLETIX in Kühtai), doch viele Strecken sind meist ein Mix aus Asphalt, Waldboden, Matsch und Wasser. Genau hier in der „Mitte“ setzt der Salomon SENSE RIDE 2 GTX Invisible Fit an. Laut eigener Aussagen ein Trailschuh für jeden Untergrund und jede Wetterlage, welcher sich aber auch auf kurzen Asphaltenwegen zuhause fühlt.

Der Name Invisible Fit komt dabei nicht von ungefähr. Anstatt einer traditionellen Innenschuh-Konstruktion ist die GORE-TEX Membran hier in das Außenmaterial eingearbeitet, wodurch das Tragegefühl eines klassischen Mesh-Schuhs erreicht wird. Somit ist der Schuh extrem weich und angenehm zu tragen, lässt bei Regen aber kein Wasser durch. Die VIBE Technologie in der Mittelsohle reduziert die Vibrationen, gewährt aber gleichzeitig ein direktes Laufgefühl. Gerade im Trailbereich ist dies unabdingbar. Kombiniert wird dies mit der Contragrip Außensohle, welche auf jedem Untergrund Halt bietet.

Zum Test haben wir den Salomon SENSE RIDE 2 GTX Invisible Fit auf diverse kleine Trails und auch längere Obstacle Races mitgenommen. Dank dem Quick Lace System ist der Schuh im Handumdrehen angezogen und sitzt auch nach längeren Läufen noch bombenfest. Was uns wirklich gefallen hat, vor allem natürlich bei den Hindernisläufen, ist wirklich der Grip der Außensohle. Vom kalten Flussbecken über den matschigen Trail direkt an die Boulderwand. Die meisten anderen Schuhe hätten schon auf dem Matsch-Trail für eine Rutschpartie gesorgt, aber nicht so der SENSE RIDE 2. Selbst an der Boulderwand hatte man auf den kleinen Griffen noch einen überragenden Grip und konnte mit „feinster“ Technik sich entlang hangeln. Auch ist das Upper trotz der Membran super angenehm und nicht zu fest, wie bei manch anderen Modellen. Es hält definitiv den Fuß trocken, doch wenn man mit dem Schuh schwimmen geht kann auch die beste Membran der Welt nicht trocken halten (was auch logisch ist).

Doch am Ende des Tages war der Schuh in jeder Situation wirklich perfekt. Die Worte mögen etwas übertrieben klingen, aber bis dato haben wir keine Schwachstelle am Schuh gefunden. Er wird uns in diesem Jahr definitiv noch öfters auf Rennen begleiten.

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