Reboots Go Recovery Boots im Test

Wir haben die mobilen Reboots Go Recovery Boots in unseren Trainingsalltag integriert und sie dabei ausgiebig getestet.

Erholung ist mindestens genauso wichtig wie das richtige Training. Was man sicherlich schon ‚zig mal gehört hat wird einem aber leider erst mit der Zeit bewusst. Denn wenn die Trainingseinheiten härter und länger werden leidet der Körper die darauffolengenden Tage. Neben bekannten Tools wie Faszientraining oder Massage-Guns sind wir seit geraumer Zeit große Fans der Reboots – seit wir sie Anfang des Jahres das erste Mal auf der ISPO mitten im Messestress testen konnten. Nun hatten wir endlich die Chance die Reboots Go Recovery Boots über einen längeren Zeitraum im Alltag zwischen Sport und Arbeit zu testen – und haben die Chance ausgiebig genutzt.

Technisch sind die Reboots Go Recovery Boots mit den Reebots One identisch. Ihr Vorteil ist die Mobilität, da man die „To-Go“ Variante überall mitnehmen kann und dafür nicht einmal zwingend eine Steckdose benötigt. Das Set ist erstaunlich kompakt und besteht im Endeffekt aus einem Stromkabel inkl. Netzadapter, einer Steuerungseinheit sowie den zwei Boots selbst. Das Anschließen funktioniert kinderleicht und kann eigentlich nichts falsch gemacht werden, da die Stecker immer nur an eine bestimmte Stelle passen. Dazu ist das Go-Gerät ist 44,4% leichter und 64,9% kleiner gegenüber der One Variante, was es normalerweise im Wettkampf-Betrieb zu einem praktischen und handlichen Begleiter macht. Der integrierte Akku garantiert – wenn er voll gelanden ist – bis zu 3 Stunden Betrieb, was definitiv ausreicht. Außerdem sind vier Programme vordefiniert, wobei das INTENSE-Programm sogar exklusiv für die Reboots Go ist.

Danach checkt man noch die Luftanschlüsse der Boots an die Steuerungseinheit und legt los. Inutitiv kann man per Knopfdruck die Dauer der Behandlung sowie die Intensität wählen. Wir haben uns meist für einen Zyklus zwischen 30 und 45 Minuten entschieden, wie er im Handbuch auch empfohlen wird. Aufgrund der praktischen Größe haben wir uns nach dem Workout mit den Reboots auf dem Sofa niedergelassen und die Zeit verging wie im Flug. Bei der Intensität sollte man vorsichtig loslegen. Als Sportler ist man natürlich gewillt immer Vollgas zu geben, aber selbst eine Kompression zwischen Stufe 6 und 8 ist für Reboots-Neueinsteiger wirklich knackig. Die vordefinierten Programme werden im Starter-Guide gut erklärt, wobei unserer Favorit immer Variante B war – ideal für den Laktatabbau nach einer harten Einheit. Zusätzlich kann man noch einige Luftkammern manuell aktivieren bzw. deaktiveren und schon geht’s los.

Das Gefühl war jedes Mal aufs Neue wieder genial. Man merkt sofort wie die Beine sich erholen und wie jedes Mal aufs Neue die Kompression das Laktakt vertreibt. Leicht wird es nie und selbst nach 30 oder 45 Minuten können so manche Stellen noch kurz zu Schnappatmung führen – Schmerz sollte allerdings nie entstehen, dann lieber die Kompression verringern oder gleich aufhören. Nach der Routine sind die Beine von interesanten Mustern verziert, fühlen sich aber direkt erholt. Der Effekt war wirklich spürbar, egal ob nach einer langen Bergtour, einer Laufeinheit oder der Vorbereitung auf den nächsten Hyrox Wettkampf. Der Akku hat bei uns leider nicht ganz 3 Stunden gehalten, was aber auch an dem Testexemplar gelegen haben kann. Außerdem sollte man im Vorfeld seine Größe (M, L oder XL) genau bestimmen, da sonst z.B. sehr kräftige Oberschenkel nicht ganz in die Boots passen.

Schlussendlich sind wir selbst aber weiterhin große Fans der Reboots. Gerade im Hinblick auf eine Wettkampf-Saison 2021 (Daumen drücken) werden sie sicherlich noch mehr in den Fokus von Profis und Amateuren rücken, denn der Erholungseffekt ist spürbar und nachweislich gegeben. Auch wir werden definitiv wieder auf sie zurückgreifen.

Erhältlich sind sie direkt im Online-Shop.

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