Optima Sport Recovery Boots Ultima K8 | Test

Die Optima Sport Recovery Boots Ultima K8 bieten zahlreiche Möglichkeiten zur Regeneration oder Wettkampfvorbereitung.

Wer kennt es nicht? Nach einem harten Wettkampf oder Training sind die Beine schwer und man wünscht sich am liebsten direkt eine Massage. Doch nicht oft steht der Profi bereit und meist schleppt man sich dann mit müden Beinen nach Hause. Doch die Optima Sport Recovery Boots Ultima K8 sollen hier Abhilfen schaffen.

Das Topmodell von Optima Sport besitzt acht Luftkammern, welche im direkt Vergleich zum Modell mit nur sechs Kammern aber etwas kleiner sind. Dies ermöglich aber nicht nur eine speziellere Ansteuerung der Problemstellen, sondern auch eine intensivere und tiefere Massage. Wenn man z.B. eine akute Verletzung am Bein hat kann man hier die Kammern auf der Steuereinheit einfach deativieren und den Rest der Beine weiter massieren lassen. Außerdem sind die Kammern überlappend aufgebaut, sodass man keine Stelle am Bein auslässt wenn alle Kammern aktiviert sind. Dazu ist die Kontrolleinheit mit ca. 1 Kg Eigengewicht nicht wirklich schwer und kann nach ca. 1,5 Stunden Ladezeit bis zu 3 Stunden die Boots über den eingebauten Akku betreiben. Somit ist man maximal flexibel und kann die Boots selbst per Fahrrad oder U-Bahn problemlos transportieren. Ist der Akku leer kann man die Boots einfach per Netzschalter weiter betreiben – und der Akku wird parallel geladen.

Auf- und Abbau der Boots ist gewohnt einfach, im Handumdrehen ist man drin und kann je nach Ziel seine Behandlung starten. Egal ob eine kleine Massage vor dem Wettkampf zum Aktivieren der Musklen oder eine längere Session nach dem Sport, es gibt vier vorinstallierte Programme, welche sich aber auch kombinieren lassen. Programm, Zeit sowie Druck werden bequem über das leicht verständliche Kontrolldisplay eingestellt. Zusammengepackt passen die Boots in den mitglieferten Koffer, und selbst nach mehrmaliger Anwendung passen sie immer wieder problemlos rein (wer ein Zelt besitzt kennt die Problematik mit dem Wieder-Einpacken!). Auch sind die Boots extrem leise und auch nach stundenlangem Betrieb wird der Akku nicht heiß.

  • Programm A: Massage
  • Programm B: Lymphdrainage
  • Programm C: Vibrierende Massage
  • Programm D: Full Squeeze (voller Druck in allen Kammern gleichzeitig)

Nach einem harten Training wird z.B. die Kombination aus B (30-40Min) und anschließend D (15-30Min) empfohlen.

Wenn man wirklich akribisch nach Nachteilen sucht, dann ist es vielleicht der schrille Piepston der Kontrolleinheit wenn eine Session vorbei ist – hier ist man definitiv wieder wach und zurück in der Realität; sowie die ungewohnte Mengenangabe bei der Druckauswahl. Sicherlich ist ein Stufensystem (1,2,3,…) wissenschaftlich nicht korrekt, für den Nutzer aber intuitiv. Optima setzt hingegen auf den wissenschaftlich korrekt angezeigten Druck, springt dafür aber in 30er Schritte zwischen 30 bis 240mmhg. Das ist anfangs ungewohnt, man findet aber schnell seine Komfortzone.

Ein riesiger Vorteil von Optima Sports als Anbieter ist aber die Flexibilität. Während fast alle Hersteller sich nur auf die Beine fokussieren, bietet Optima noch Lösungen für Arme und Rücken. Schwere Arme vom Krafttraining? Kein Problem, einfach die Arme in die Optima Sport Arm Ultima K8 stecken. Rückenschmerzen vom Büroalltag oder zuviele schwere Deadlifts? Ab in den Optima Sport Lumbar Belt Ultima K8.

Wir sind am Ende der Testphase von Optima Sports überzeugt. Die Boots sind leicht, super angenehm und einfach zu nutzen – vielseitig, extrem leise und passen dank Tragetasche überall rein bzw. kommen überall hin mit. Klar ist der Piepston echt gewohnungsbedrüftig und die Messgröße in mmhg ebenfalls, aber das sind nur Kleinigkeit. Vor allem aber die Erweiterungsmöglichkeiten für Arme und Rumpf machen uns zu mehr als nur Fans der Marke. Hier haben Sportler für Sportler Produkte entworfen.

Erhältlich sind die Boots, Zubehör und Co. direkt online.

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